Tuesday, May 8, 2007

Samstag, 28.04.07:

Rumschimmeln und relaxen...

Donnerstag, 26.04.07:

Next Day: Sandra and me visiting Cotteloe Beach – leider fing es ziemlich schnell an zu regnen…never mind, wir hatten schließlich ein Luxuszimmer mit Kuehlschrank und eigenem Fernseher…Sandra hat sich leider am Freitag auf eine Farm verabschiedet…vielleicht sieht man sich spaeter noch mal…dicken Schmatzer auf diesem Wege! 1,83m große Holländerinnen rocken einfach! Fuer mich bedeutete ihre Abreise, dass ich mich um meinen „Lift up north“ in Richtung Broome kuemmern musste. Nachdem einige Versuche ohne wirklichen Erfolg blieben, bin ich auf Lena’s (eine suesse Deutsche aus der Naehe von Halle, die ich kurz vor meinem Trip kennen gelernt habe) und meinen Aushang hin von Kiwi angerufen worden. Kiwi ist nicht etwa ein Neuseelaender, sondern ein Ire und angeblich nur 27 Jahre alt – ich hatte ihn auf ueber 30 geschaetzt…wie auch immer. Er hatte vor einen Camper zu mieten und bis zu 5 Leute mitzunehmen. Das hat auch alles geklappt, so dass wir Freitag zugesagt haben und uns abends noch in Northbridge im „Shed“ auf ein Bier getroffen haben. Wir bedeutet: Kiwi, Raanan, Keren , Kati, Lena und ich (eine irisch – 2 x israelisch – 3 x deutsche Kombination). Mit Raanan durch die Gegend zu laufen stellte sich im Verlauf der Reise als sehr witzig raus. Er hatte einen unglaublich coolen Afro (keine Rasta-locken, also gepflegt!)…die Haare wachsen bei ihm einfach entgegen jeglicher Schwerkraft in alle Richtungen. Mich hatte er bereits vorgewarnt, dass die Leute im Allgemeinen sehr begeistert davon sind…ich musste also tierisch lachen, als nach ca. 30 Minuten im ein Mädel ankam und nur sagte: „oooooh, i love your afrooooo! Can i touch it?“ und scho waren die Hände im Haare verschwunden…sehr geile Art Leute kennen zu lernen, Dope angeboten zu bekommen, etc….aber manchmal halt doch etwas nervig…aber witzig ;-)

Mittwoch, 25.04.07:

Der dritte und somit fuer 7 Leute der letzte Tag bestand eigentlich nur noch aus dem Kurzbesuch und Daenemark ;-) und einer Bergbesteigung…immerhin 1100 Meter ueber dem Meeresspiegel sowie der Rückfahrt nach Perth, die wir mit der sehr netten 24 jaehrigen „E.J.“, einer seit 2 Jahren in Oz lebenden Engländerin, bestreiten durften.

Nachdem ich wieder in Perth angekommen bin, musste ich mit einer vor dem Trip kennengelernten Hollaenderin Sandra in einem anderen Backpacker fuer 2 Tage ein Doppelzimmer beziehen ;-) Gar nicht so einfach, da ganz Perth (noch) ausgebucht zu sein scheint…jedenfalls habe ich viel Zeit im Bett verbracht – ich muss wohl etwas zu wenig Schlaf mitbekommen haben.

Dienstag, 24.04.07:

Frueh am naechsten Morgen – noch halb verschlafen – kamen wir bei einer Moeglichkeit zum Tree Climb an…leider hatte es geregnet und die Stangen zum hinaufklettern waren recht nass. Anmerkung: in GER wuerde eine solche „unsichere“ Bauweise nie genehmigt werden, da man sehr einfach durch abrutschen im schlimmsten Fall 65 Meter hinunterpurzeln kann. Ich habe mich dennoch versucht, aber nach den ersten Stangen entschieden, dass ich nicht klettern werde…Trekking Sandalen mit nasser Sohle sind eben nicht unbedingt das geeignete Schuhwerk. Der Morgen stand aber definitiv im Zeichen der Baueme, da wir im Anschluss einen Tree Top Walk auf schwankenden Bruecken machen durften…einige dieser Wahnsinnsbaeume sind ueber 400! Jahre alt…ich kam mir angesichts dieser Groeße und dieses Alters jedenfalls relativ unbedeutend vor. Im Anschluss daran, stoppten wir noch bei Elephants Cove…und landeten nach einem Kurzbesuch beim Soldatenehrenmal. Am naechsten Tag war ANSAC Day, also ein Nationalfeiertag, wo bei Sonnenaufgang eine Zeremonie im Angedenken an die Soldaten abgehalten wird. Dafuer sollten die „Willigen“ um 3.30 in der Nacht aufstehen…fuer meinen Geschmack ein wenig frueh, also lieber bis 7 Uhr gemuetlich im Albany Backpacker vor sich hindoesen.

3 Tages Trip in den Suedwesten nach Magret River.

Montag, 23.04.07

um 7 Uhr morgens sollte es dann losgehen – Anmerkung: so frueh bin ich bis jetzt noch nie in Oz aufgestanden ;-) – naja, ich habs jedenfalls hinbekommen pünktlich mit meiner Canadischen Mitstreiterin Danielle am Treffpunkt gegenüber unseres Hostels zu stehen…um 7.45 gings dann auch endlich los…mit mir insgesamt 14 Leute, wobei die Haelfte die 3 Tagestour (385 AUD mit Backpackerrabatt) und die andere Haelfte die 5 Tages Tour (ca. 625 AUD) gebucht haben. Nach einigen Verzoegerungen starteten wir dann mit Ray „Reddish“ (ich erklaer das „Reddish“ spaeter) als Guide, einem ehem. Lehrer, fuer den es selbst erst die zweite Tour war. Der erste Stop brachte uns dann zu einer Buch in der wohl Delphine sein sollen…wir koennen das leider nicht beurteilen, denn die Zeit war zu knapp und wir haben dann auch keine Delphine gesehen L aber die naechste Moeglichkeit sollte bald kommen auf der Reise entlang der Westkueste. Die folgenden Bilder zeigen unser gewohntes Mittagessen – „nur“ Sandwiches, aber immerhin mit viel Auswahl. Fazinierend ist dabei, dass an vielen Rastplaetzen ein gasbeheizter Barbeque Grill zur Verfuegung steht. Next Stop: Ngili Cave…eben eine Hoehle…aber nett. Nach einer Weinprobe bei einem lokalen Weingut, ging’s dann nach etlichen Kilometern weiter zu unserem Schlafplatz fuer die erste Nacht. Zwei recht bequeme Huetten und eine dritte mit Feuerstelle und natuerlich BBQ. Nun hatten wir auch endlich ein wenig mehr Zeit um uns kennen und Namen der anderen zu lernen…Ray hatte dafuer auch das passende Spiel in petto: der erste in der Runde startet uns sagt seinen Namen und haengt hinten den Namen von etwas essbaren dran, das den gleichen Anfangsbuchstaben wie der Vorname haben muss…believe it or not – it works…sogar jetzt, nach einigen Tagen, kenne ich noch fast alle Namen und wer mich wiederum kennt weiss, dass das nicht unbedingt meine Staerke ist *g. Es waren also anwesend: Ray Reddish, Kazun KFC, Marco Mushroom, Ann Apple, Christline Cranberry, Dave Donut, Kris Korn, Mayo Mayonaise, Shinga Strawberry, Allessandra Aubergine, Marco Macaroni, Danielle Dillpickel (von mir auch Canudian ganannt) und natuerlich mir selbst, also Mic Mango. Da in jeder Huette nur ein Badezimmer mit Toilette und Dusche vorhanden war und wir am naechsten Morgen um 7 aufbrechen mussten, duschten einige lieber abends.