Tuesday, May 8, 2007

Donnerstag, 03.05.07:

Aufwachen im noch besseren Paradies!

Anmerkung: man sollte sich Coral Bay so schnell wie moeglich ansehen so lange der Tourismus sich noch in Grenzen haelt, da hier nach Auskunft eines erfahrenen Westkuestenreisenden vor 10 Jahren nur eine Huette und ein Minicampingplatz vorhanden war und der Ort sich wahnsinnig vergroessert hat…und kein Ende in Sicht ist.

Morgens direkt an den Traumstrand…einfach nur geniessen. Gott sei Dank haben wir uns gegen 12 entschieden eine kleine Kanu- und Schorcheltour zum äusseren Riff zu machen (wobei das 20 Meter von der Küste entfernte Riff schon ein Genuss ist). Diese Erfahrung war mit Sicherheit das ultimative Highlight unserer Reise…unglaublich schoen…Tauchen im Riesennaturaquarium…zusammen mit Schildkröte,Nemo, Riffhai (der aber wohl mehr Angst vor uns hatte, als wir vor ihm),dem sehr gefaehrlichen und um so schoeneren Lionfish und vielen anderen Lebewesen…nicht zu vergessen dass Riff selbst in all seiner Pracht…da ich das erste mal geschnorchelt bin, ein ganz guter Start ;-)))

Die Tour dauerte etwas länger als geplant, so dass wir nicht mehr wirklich weit an diesem Abend gekommen sind. Gegessen wurde Pasta und Sauce. Geschlafen wurde auf einem freien Camping / Parkplatz am Highway – Einschub von Lena: der mit dem Frosch auf dem Klo – den schoenen Sonnenuntergang gab’s mal wieder gratis.

Mittwoch, 02.05.07:

Waehrend wir noch halb gedoest haben, hat sich Kiwi trotz des Schlafdefizits hinter das Steuer gehauen, so dass wir gegen 7.30 wieder in Monkey Mia waren, um die frei lebenden und zutraulichen Delphine (bzw. Pelikane) zu sehen, zusammen mit einer Horde von Touristen, unter denen sich auch bekannte Gesichter der letzten Tour und aus dem Hostel in Perth befanden. Ich gehoerte dann noch zu den wenigen Auserwaehlten, die einem Delphin einen Fisch vor die Nase halten durften…Uiiii! ;-) also ein wenig Manipulation ist halt immer dabei, aber sanfter kann es nicht gehen…

Danach ging’s direkt weiter über Carnavon bis nach Coral Bay am Ningaloo Reef auf den hiesigen Camping Platz…auch hier haben wir die Tourteilnehmer wieder sehen dürfen, wobei diese im einzigen Backpacker genächtigt haben. Gegessen wurde Reis und Steak, welches auf dem BBQ zubereitet wurde…mhhhh…Fleisch auf Feuer…guuuuut!

Das Wasser, die Temperaturen und die Farben im Abendrot sind einfach nur unbeschreiblich. Lena wiederholte beim Mondspaziergang und nach dem Klettern in ein vor Anker liegendes Boot immer wieder den Satz: „das ist ja sooooooo schoeeeeeeen!“ Mit pitschnasser Hose und ins Wasser gefallenem Handtuch begaben wir uns schliesslich nach ca. 2 Stunden „Schoenheit“ auf den Minirueckweg.


Dienstag, 01.05.07: Monkey Mia & Denham

…wir sind eine halbe Ewigkeit gefahren, um dann in Denham anzukommen, bzw. direkt weiter nach „Monkey Mia“ zu fahren…baden im Paradies sozusagen. Ansonsten war nicht mehr viel los, ausser dass ich mir mit Lena’s und Kati’s Beratung einen sehr schoenen Anhaenger fuer meine Kette

und die wahrscheinlich hässlichste Postkarte in ganz Australien gekauft habe (das musste einfach sein, da sie wirklich kaum zu toppen ist). Letzlich musste wir aber zurück nach Denham, da Kiwi unbedingt das Champions League Spiel Rückspiel Liverpool vs. Chelsea sehen wollte und Fernsehempfang brauchte. Zunächst standen wir neben einem Hostel, wo auch viele der (teueren) Touren ihren Nachstop machten. Praktisch, da wir in einem ungebuchten Raum auch (heimlich) auf Toilette gegangen sind…wir hatte sogar überlegt das ein oder andere Doppelbett zu nutzen, was aber bei der Überlegung blieb, da Lena und Kati von einem Angestellten im Zimmer gesichtet wurden und dieser wiederum mit Polizei gedroht hat für den Fall, dass wir in Hostelnaehe bleiben. Nach kurzer, heftiger interner Diskussion (5 Zeugen gegen einen…) haben wir dann doch die Waffen gestreckt und sind ein paar hundert Meter weiter gefahren. Immerhin waren wir dann an einem etwas ruhigerem Strandabschnitt, so dass Lena und ich die Gelegenheit für einen Strandspaziergang nutzen, um danach pennen zu gehen. Da Kiwi ein ziemlich großer Liverpool Fan zu sein scheint und nicht wirklich leise sein kann, wurde unsere Nachtruhe ab 2.30 Uhr etwas gestoert…ich sag nur: „Fucking Fucker,….yesyesyes (22. Minute?!?)! etc.“ Das ganz Eindoesen und Aufwachen-Schauspiel dauerte dann dank Verlaengerung und 11er-Kicken bis ca. 5.30 Uhr…Kiwi war aber dafuer den naechsten Tag sehr gut gelaunt ;-)

Montag, 30.04.07:







Unser erstes kleines Highlight waren gegen Mittag die „Pinnacles“…also jede Menge Steinformationen inmitten einer Wüste (die Abo’s glauben, dass dort vor langer Zeit eine Schlacht stattgefunden hat und jeder Stein für einen gefallen Krieger steht…oder so ähnlich…in jedem Fall eine sehr beeindruckende Naturkreation – besser als Stonehenge).

Unsere Vorräte haben wir in Geralton aufgefüllt. Inzwischen haben wir auch eine Food und eine Petrol Kasse angelegt, an die jeder 50 bzw. 100 $ einzahlen sollte. Leider haben es unsere zwei deutschen Maedelz in Perth verpeil noch Geld abzuheben. Da sie bei der Deutschen Bank ein Konto haben und diese wiederum ausschließlich mit der Westpack Bank in Australien kooperiert wurde die Geldbschaffung wesentlich schwieriger als gedacht…zudem waren die PIN Nummern ihrer australischen Konten noch nicht angekommen…also war erstmal vorstrecken angesagt. Übernachtet wurde dieses Mal in Hamilin Pool auf einem Campingplatz mit jeder Menge alter Leutz – bezahlt haben wir für 3 (der Rest musste sich ducken). Man muss halt sparen, wo man kann. Zu Abend gab’s Reis und Sauce...Sonnenuntergang und traumhafter Mond.

Sonntag, 29.04.07:

Mit etlicher Verspätung starten wir gegen 14 Uhr in einem fetten Mercedes Frontier Bus…6 Schlafgelegenheiten, Kueche (mit Gasherd, Kuehlschrank, Microwelle, Ofen, Spüle), Dusche und WC, Flachbildfernseher, Playstation, DVD-Player und Navi sowie AirCon. Kiwi zahlt die Miete und wir den Sprit. Da es eine Relocation, also Retour Fahrt ist, sind es fuer die ersten 5 Tage nur 5 $ und fuer die 2 Extratage jeweils 75 $. Leider sind wir so spät dran, dass wir nicht mehr dazu kommen bei Dick Smith (hiesiger Pro-markt) einen FM-Transmitter zu kaufen, um die MP3 Player anzuschließen…ein kleiner Fehler, aber das Radio funktioniert eh nur im Fond. Bis zum Abend war eigentlich nur Fahren angesagt und das Einkaufen von Lebensmittel. Zu unserem Ärger hatte der oertliche Liquor Shop leider geschlossen, so dass wir mit meiner nur noch zu 2/3 gefüllten Weinfalsche greifen mussten, die natuerlich relativ bald geleert war. Zu Abend gabs dann Pasta und Bier. Geschlafen wurde auf einem Parkplatz neben dem Schild, dass Campen eine Strafe von 1000 $ zur Folge haben kann. Da aber nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr exponentiell ansteigt ein „Roo“ auf den Kühler zu nehmen, hatten wir keine andere Wahl. Da sehe ich die Roos lieber in freier Wildbahn durch die Gegend hüpfen (so wie heute während der Fahrt. Kleiner Einheimischen-Tip: das Roo läuft normalerweise immer in die Richtung in die es auch schaut, wenn es sich grad nicht bewegt).